Forschungs­kolleg Franken

Strukturwandel und Industriekultur in Franken

Über das Kolleg

Das Forschungskolleg Franken vereint epochenübergreifend Promotionsvorhaben verschiedener Fachdisziplinen zu Erscheinungsformen von Strukturwandel und Industriekultur in Franken.

Inhaltliches Profil

Im Fokus stehen verschiedene Formen und Narrationen von Strukturwandel und Industriekultur in den historischen Landschaften Frankens – einem in besonderem Maße durch Vielfalt und Dynamik geprägten Raum, sei es in wirtschaftlicher, politischer oder kultureller Hinsicht. Der akteurszentrierte Blick soll dabei sowohl den grundlegenden Veränderungsprozessen als auch den ihnen immanenten Raumkonstruktionen gelten:

Strukturen können im Sinne einer zeitgemäßen Kulturgeschichte als handlungsstiftende und diskursive Konstrukte betrachtet werden: Sie unterliegen permanenten gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen und sind weder starre, überzeitliche, noch von Akteuren unabhängige Phänomene.
Neben Fragen nach Ursachen, Formen und Verlauf solcher Transformationsprozesse richtet sich das Forschungsinteresse also auch auf die Akteure, deren Wahrnehmungen und Anpassungsstrategien an den historischen Wandel.
Gleichzeitig implizieren Strukturen raumorientierte Modelle, die es nach dem Spatial Turn neu in den Blick zu nehmen gilt. So verweist beispielsweise der Begriff „Infrastruktur“ auf erdräumliche Zusammenhänge, während Begriffe wie „Industriekultur“ die Gesellschaft modellhaft ordnen und damit verräumlichen.

Ziel ist es, inhaltliche und nachhaltige methodische Impulse für die Landesgeschichte und regional arbeitende Nachbardisziplinen (Denkmalpflege, Geografie, Archäologie, weitere Kultur- und Sozialwissenschaften) zu geben.

Laufende Forschungsprojekte

Fränkische Landesgeschichte

Europäische Ethnologie

Neueste Geschichte

Bauforschung/Denkmalpflege

Historische Geographie

Geographie

Archäologie

Musik- und Theaterwissenschaften

Wirtschaftsgeschichte

Abgeschlossene Forschungsprojekte